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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Doom

Doom

Review von BumBum

 

Doom

Gesehen am:
15.11.2005

Wo gesehen:
Traumpalast Waiblingen

  Review:
Version 2 meine Kritik!
Da dies wohl meine bisher beste Kritik ist und ich doch noch etliche Rechtschreibfehler und sonstiges entdeckt habe, gibt’s also eine überarbeitete Fassung! J

Kurz zum Inhalt:
Als im Jahr 2145 auf dem Marsmond Phobos Monster und Dämonen aus dem Nichts auftauchen und alle Anwesenden wahlweise pürieren oder zombifizieren, ist es mit der Ruhe der dort lebenden Forscher- und Militärkolonie vorbei. Auf der Erde beschließt man daher, die zu Recht als robust verschrienen Space Marines unter der taktischen Leitung von John Grimm (Karl Urban) zu entsenden und der unfeinen Herausforderung entgegen zu wirken. Dessen bester Mann "Sarge" (Dwayne "The Rock" Johnson) steht bald vor einer schier unmöglichen Aufgabe ...

Zu meiner Kritik:
Was ist das Essentiell dass uns dieser Kracher der Filmgeschichte zu vermitteln weiß? Wie wäre es mir „Nur ein dummer Soldat ist ein guter Soldat“, denn "Ein Soldat hat zu handeln und nicht zu denken" und darüber hinaus braucht Sarge "keine Leute sondern Soldaten" - wer etwas in Frage stellt wird erschossen. Aha – da wird Sarge schon recht haben. *bg* (Bin ich froh Zivildienst geleistet zu haben.....)

Es ist also das 2145! Ja, wirklich, 2145 - Also in knapp 140(!) Jahren. Man hat dann schon die Errungenschaft entwickelt schön zum Mars hingebeamt zu werden, aber dieser Soldatenhaufen ist so dümmlich - dass es selbst für heutige Verhältnisse höchstens bei „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Big Brother“ zu finden ist – und selbst hier wäre es wirklich schwer jemand adäquates zu finden. Also erst mal zu Sarge - der auf große Wummen steht, auch wen er oft nicht weiß was diese für eine Wirkung hat und natürlich wie es sich als Soldat gehört nie den Sinn seines Auftrags hinterfragt sondern strickt handelt. Dazu gesellt sich noch ein Milchbubi der auf Drogen ist, ein sexgeiler Sack, ein Extremgläubiger, dann natürlich auch noch einer mit einer Hintergrundgeschichte (wow - das kam überraschend und daher gibt’s von mir ja auch die 3 Anspruchspunkte, ist einfach zu viel für den Zuschauer) und noch 2 Quotenschwarze (Ich hoffe jetzt ja wirklich, dass ich keinen vergessen habe – in diesem Falle bitte melden, wird dann umgehend geändert!)
--> Also stürzt sich ein ganz dummer Haufen ins Gefecht! So dass selbst die Bots bei dem allerschlechtesten Egoshooter schlauer sind.

Also wieder zurück ins Jahr 2145 - denn das wirft viele Fragen auf (kann man wohl als 2000er Entwicklung nicht verstehen).
- Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich diesen "Gameboy" gesehen habe; C64 Grafik und 10x so groß wie ein GBA, wenn das mal kein Fortschritt ist – Scheint sich die PSP wohl doch nicht durchgesetzt zu haben, oder 2145 ist eben ein C64 wieder total hipp.
- Darauf folgt dass man immer noch Baseball spielt – und immer noch mit Holzschlägern. Hmhmhm... gab wohl auch hier keine erkennbare Entwicklung
- Ellenbogen- & Knieschoner sind dann auch wieder in Mode
- Nachsichtgeräte, Infrarotgeräte, Thermoscanner oder so was ähnlich altmodisches waren wohl zu teuer (die Station auf dem Mars muss ja bezahlt werden) und wurden abgeschafft, daher läuft man immer im Dunkeln rum und wenn man Pech hat geht die batteriebetriebene Taschenlampe aus. Tja, warum soll es den Trotteln 2145 besser gehen. *bg*
- Ab und an gibt es tolle Portale zum Beamen, aber dann doch auch noch nostalgische Stahltüren, die per Hebel verschlossen werden können und mit starker Manneskraft aufgedrückt werden müssen (die denken eben an alles – kostenloses Training sozusagen)
- Kopfschutz pppffff wer brauch den so was und eine Kevlarveste oder sogar tolle Schutzschilde sind ja auch so was von Out; Lang leben die Ellenbogenschoner *bg*
- Immerhin hat unsere Truppe wenigstens Funkgeräte. Sind zwar an die 20x so groß wie ein heutiges Handy aber übertragen dafür wenigstens nur Töne und nicht so Bilder- oder Hologrammschnickschnack. *bg*
- Menschen werden noch dümmer. Wenn man Geräusche aus Luftschächten hört, schaut man natürlich nur im Raum nach (seit wann könnte denn auch etwas von oben kommen?! Das gabs ja noch nie – außer vielleicht in vielen anderen Filmen, aber das sind dann wohl so alte Schinken die einfach keine mehr anschaut) und bevor man in einer sicheren, dunklen Ecke steht geht man lieber in eine hellbeleuchtete Kreuzung, ist ja total menschlich. Das richten also Telletubbies und Co an – daher wundert einen also überhaupt nix mehr.

Ich glaube man erkennt schon, dass ich mich lange nicht mehr so amüsiert habe. Zur 1a Story kamen supertolle Dialoge - dabei dachte ich immer das der Serenity Trailer besonders schlecht synchronisiert sei, aber bei Doom könnte man den Ton wirklich auch abschalten und würde nix verpassen - außer viel Spaß. *bg* Man hat also insgesamt 100 mehr als lustig Minuten, denn auf eine superdumme Szene folgt die nächste. Laut Story werden nur 10% (die ein besonders böses "Gen" haben) angegriffen und mutieren, dabei ist dann der Supergläubige gleich der Erste - DAS nennt man wohl Gesellschaftskritik (dafür sollte ich fast einen Anspruchsbonuspunkt vergeben. Der Typ im Rollstuhl wird dann erst mal verschont, nachdem er dann aber besonders dumm daher redet und sein Dummlevel die 10% übersteigt, wars das dann auch für ihn. Und da er nur ne "halbe Portion" ist mutiert er als Einzigster ganz anders als alle anderen. Logik Pur! Könnte ja sein das einer sich beim Film gucken was denkt.
Dazu kommt noch die (Ironie aus: wirklich gelungen, nette und lustige) Egoshooterszene zum Schluss. Die macht wirklich Spaß - auch wenns hier ebenfalls Logikkrater gibt - den ganzen Film über rennen die Monster weg und in der Szene lassen die sich dann gerne abschlachten (im wahrsten Sinne des Wortes) - wäre ansonsten wohl auch etwas langweilig geworden. *bg* Fand es auch sehr nett, dass bei der Szene das Geld ausgegangen ist, zumindest hatten man für ein paar Sekunden den guten alten O-Ton. *bg*

Was ich dem Film jetzt geben soll weiß ich gar nicht.
Eigentlich ja -10 von 10 aber der Jochen hat das ja net zur Auswahl und amüsiert habe ich mich ja auch mehr als gut. Ein richtig toller, dummer, brutaler, Partyfilm. Sollte man also unbedingt mal anschauen - Wer weiß wann man mal wieder so ein mieses Machwerk zu Gesicht bekommt. Hoffe ja nur das ein 2ter Teil fest geplant ist, dann aus den Flop 100 aller Zeiten will man ja bestimmt wieder rauskommen. Also von diesem Standpunkt her 10/10 - Können unser aller Eintrittsgeld bestimmt gut gebrauchen, dann reichts das nächste mal auch für ne bessere Ausrüstung (incl. Nachtsichtgeräten) und tolleren Effekten.

Ist also wie Knight Rider – ähnlich dünne Story nur Dumm hoch 10 *bg* Fun Pur und vor allem für Gesellschaftsabend bestens empfohlen. Da sollte sich jetzt amüsieren, ganz egal ob man nüchtern ist, was geraucht oder gesoffen hat oder wie auch immer drauf ist. Sollte man evtl. depressiven Mitmenschen auf Rezept verschreiben – schließlich hat wirklich jetzt etwas zu lachen.

--> Geb einfach mal 1 Punkt (O bzw. Minuswertungen gehen ja leider immer noch net! JOCHEN!!!!!!!!!!!!!!) - Wobei die Unterhaltung wirklich mindestens 10 Punkte verdient hätte, aber der Film an sich war einfach nur SCHEIßE! Trotzdem viel Spaß im mit dem Film, man kann sich ja nett unterhalten und Unlogisches und viel Altmodisches gibt es mehr als genug zu entdecken. *BG*
Meine Wertung: 1 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 1 Punkte

 

Kommentare:

SpeedStar hat den Film gesehen und schreibt am 06.01.2007 - 22:20 Uhr:
Was ist noch geiler als dieser Film? Die Kritik von BumBum

Abgesehen von der Egoshooter-Sequenz unterste Schublade. Das Game überzeugt wenigstens technisch, aber selbst da versagt der Film!

Meine Wertung: 1 von 10 Punkte


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