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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Flightplan

Flightplan

Review von Laleguel

 

Flightplan

Gesehen am:
22.10.2005

Wo gesehen:
Traumpalast, Esslingen

  Review:
In den USA schoss der Film auf Platz 1 der Kinocharts und spielte bereits mehr als 50 Millionen Euro ein - was sicher einen enormen Karriereschub für den deutschen Regisseur Robert Schwentke (37) bedeutet. Der Stuttgarter konnte bei seiner ersten Hollywoodproduktion gleich mit einer zweifachen Oscarpreisträgerin zusammenarbeiten. Wow ! Das hört sich doch nach einem viel versprechenden Kino-Samstag-Abend an!?

Kyle Pratt (Jodie Foster), eine amerikanische Triebwerkingenieurin hat ihren Mann durch einen Unfall verloren, so scheint es. Von Berlin aus fliegt sie mit ihrer Tochter Julia (Marlene Lawston) in die USA zurück. Julia ist verstört, Kyle übermüdet und so fallen beide kurz nach dem Start in einen tiefen Schlaf. . Als Kyle erwacht, ist Julia verschwunden. Trotz intensiver Suche bleibt das Mädchen unauffindbar und als ihr dann auch noch Captain Rich (Sean Bean) eröffnet, dass Julia nicht auf der Passagierliste steht und auch die anderen Mitreisenden sich nicht an die Kleine erinnern können, beginnt Kyle langsam an ihrem Verstand zu zweifeln ...

Anderthalb Stunden lang leidet der Zuschauer mit der Heldin und rast mit ihr durch den verwinkelten, futuristischen Jumbo Jet. Gedreht wurde anscheinend in einem eigens gebauten, zweigeschossigen Flugzeugmodell, das wirklich groß genug ist, dass ein Kind darin verschwinden könnte. Die ersten Szenen entstanden im künstlich verschneiten Berlin und am Flughafen Leipzig.

Leider sitzt der Zuschauer in Sachen die Handlung auf dem zweistündigen Leinwandflug nicht in der ersten Klasse. Der Film beginnt mit hohen Erwartungen, die sich zum Ende hin nicht erfüllen, Wendepunkte sind teils vorhersehbar. Schwentke hätte während des gesamten Films ein paar Minuten straffen sollen. Der Schinken ist bei der ganzen Geschichte mit Verbündeten hier und dort einfach zu überfrachtet und – na ja – unglaubwürdig und entlässt den Zuschauer mit einer höchst konventionellen Auflösung, die man als regelmäßiger Kinogänger fast schon vorausahnen kann.

Fazit: „Flightplan“ opfert eine düster aufgebaute Anfangsatmosphäre der reinen Action.
Deutlich sind die Bezüge zu den Anschlägen vom 11. September 2001: An Bord gibt es einen Air Marshall, der für Sicherheit sorgt, und arabische Männer, die unter Verdacht geraten.

An Bord eines Flugzeugs wird dieser Thriller wohl kaum laufen )

Meine Wertung: 6 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

 

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