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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit

Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit

Review von BumBum

 

Be Cool - Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit

Gesehen am:
30.03.2005

Wo gesehen:
UFA Stuttgart

  Review:
Zehn Jahre nach "Schnapp Shorty" kommt mit "Be Cool" die Fortsetzung in die Kinos. Travolta schlüpfte dabei wieder in die Rolle des coolen Ex-Gangster Chili Palmer, der vom Filmbusiness gelangweilt diesmal sein Glück in der Musikbranche sucht. Als Vorlage diente dabei wieder ein Buch des Erfolgsautors Elmore Leonard mit dem sich Regisseur Gary Gray ("Italian Job", "Extreme Rage" & "Friday") an der Fortsetzung versucht.
Nun kommt diese Gauner-Posse auch in die deutschen Kinos und man ist gespannt was einem ein Film mit dem Titel "Be Cool" erzählen will?

Gleich zu Filmbeginn wird Chili Palmers (John Travolta) aktueller Auftraggeber während eines Arbeitsgespräches erschossen. Dadurch fällt der Plan das eigene Leben zu verfilmen ins Wasser. Chili bricht daher auf, um dessen Witwe Edie Athens (Uma Thurman) Beistand zu leisten. Diese hat jede Hilfe auch bitter nötig, da einerseits ihr geerbtes Musiklabel durch die Russenmafia bedroht wird und sie andererseits auch noch Schulden an den Hip Hop Gangster Sin LaSalle (Cedric the Entertainer) zurückzahlen muss.
Zum Glück entdeckt Chili in einer Bar eine Sänger-Sensation in Person von Linda Moon (Christina Milian). Das die junge, talentierte Frau nicht nur ein Hingucker, sondern vor allem auch ein Hinhörer ist, kommt für Chili genau zum richtigen Zeitpunkt. Dummerweise steht Linda aber noch bei Raji (Vince Vaughn), der immer nur in Begleitung seines schwulen Bodyguards Eliot Wilhelm (Dwayne "The Rock" Johnson) aufkreuzt, unter Vertrag.
Und so kommt es dann letztendlich zum Krieg der Musikmafia und Chili weiß natürlich wie er die verschiedenen Parteien geschickt gegeneinander ausspielt.

In den knappen 2 Stunden Filmlänge bekommt man eine sehr überzeichnete Komödie über das verbrecherische Musikgeschäft serviert - angereichert mit einem ganzen Haufen an Vorurteilen:

Dabei entpuppt sich der erfolgreiche schwarze Produzent, der seine Kinder als fürsorglicher Familienvater liebvoll im Luxus aufzieht, als harter Gangster mit Geländewagen, die derart aufgemotzt nicht einmal in den protzigsten Videoclips bei MTV durchs Bild fahren würden.
Die Rapper lassen nicht nur den Bund der Boxershorts aus der Hose schauen, sondern haben natürlich auch alle ihre Knarren dabei.
Ihr Boss, der schwarze Produzent, verkloppt böse Jungs mit dem Pfannenwender und scheitert bei dem Bemühen, seiner Gang gute Manieren beizubringen.
Die Chefs der Plattenfirmen kämpfen mit allen erdenklichen Mitteln um ihr Gesangspüppchen und ziehe dabei auch gerne mal einen Scharfschützen zu Hilfe.

Und zu aller Enttäuschung wirkt John Travolta ziemlich müde wenn er versucht die Coolnes des Chilis von damals wieder aufleben zu lassen. Symbolisch dafür ist die Tanzszenen mit Uma Thurman, erinnert diese den Zuschauer doch sehr stark an den Tanz aus "Pulp Fiction" - leider aber ohne jede Magie, so dass einfach bei einer emotions- & sinnlosen Tanzeinlage bleibt.

Eigentlich weiß nur "The Rock" (Dwayne Johnson) zu Überzeugen und verbucht deshalb auch etliche Lacher für sich. Als Rajiâ's schwuler Bodyguard, der von der großen Hollywoodkarriere träumt, spielt er Comedy-Stars wie Vince Vaughn und Danny DeVito - der sowieso fast nie zu sehen ist - locker an die Wand. Am Ende ist er der einzige Sympathikus in diesem gelackter Haufen.

Diese Überzeichnete Komödie ist stellenweise wirklich lustig, aber hat das große Problem vieler Komödien heutzutage (Braucht man eine Story um lustig zu sein?).
Da ich ohne Erwartungen in den Film gegangen bin fand ich ihn insgesamt durch ein paar netter Gags und teilweise gekonnter Überzeichnungen noch recht ordentlich. Das Hauptmanko ist eben die fehlende Story. Daher bleibt es bei einer durchschnittlichen Komödie die man nicht gesehen haben muss.
Da ist man mit "Mein Braut, ihr Schwiegereltern und ich...", "Spanglish" oder "Kinsey" wesentlich besser bedient.

Bleibt abschließend eigentlich nur zu hoffen, das "Fox" bei seiner Suche nach dem nächsten Hit ein glücklicheres Händchen hat.
Meine Wertung: 5 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 6.5 Punkte

 

Kommentare:

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 01.04.2005 - 10:53 Uhr:
Also ich fand ihn wesentlich besser und doch sehr lustig! Da wir in ja in der OV gesehen haben, ist das sicherlich auch noch ein Pluspunkt. Will gar nicht wissen, wie schlecht das ganze Gelaber auf Deutsch rüberkommt!
Das einzige was genervt hat, war die obligatorische Lovestory...
Und nicht nur The Rock, sondern auch Vince Vaughn und eigentlich fast alle Charaktere waren für nen Lacher gut!
Ich fine, Ansehen lohnt sich auf jeden Fall - zumindest auf Englisch!
Ach ja...ich fand Kinsey ja auch gut und stellenweise sehr amüsant...aber unter das Genre Kommödie fällt der beim besten Willen trotz allem nicht! *mecker*


Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

ZeroCool hat den Film gesehen und schreibt am 29.04.2005 - 18:42 Uhr:
Ich fand den Film etwas enttäuschend, nachdem der Vorgänger wirklich überzeugen konnte, war Be Cool bestenfalls Durchschnitt. Dis Story war nicht halb so gut, und schon gar nicht originell, allgemein fehlte einfach das gewisse etwas. Hinzu kamen dann noch einige Charaktere die sinnlos waren (Joe Loop), oder besonders nervig (Vince Vaughn als Möchtegernschwarzer ging einem irgendwann nur noch auf die nerven, etwas weniger wäre da besser gewesen), Uma Thurman war sogar gleich beides - sinnlos und nervig zugleich. Hätten sie lieber James Woods leben lassen sollen und ihn stattdessen weiter das Musiklabel führen lassen - dann hätten sie aber natürlich nicht die völlig überflüssige Tanzszene zeigen können, die zwar an die Szene Pulp Fiction erinnern sollte, aber das Besondere was diese ausmachte nicht hatte, vielleicht haben die Verantwortlichen den Sinn auch nicht verstanden. Desweitern war sie dann auch noch viel zu lang - Black Eyed Peas schön und gut, aber genug ist wirklich genug, das ging ja ewig und es ist nunmal eine schwarze Gansterkömödie und kein Tanzfilm wie Flashdance... Ich fand auch die Tatsache das Chili vom Filmgeschäft ins Musikgeschäft umsteigt ziemlich unrealistisch - kenner von Get Shorty werden wissen was ich meine.
Als positiv zu erwähnen wären nur John Travolta, der als Chili Palmer wieder unglaublich cool rüberkommt (wenngleich nicht auf dem Level vom Erstling), The Rocks Augenbrauen-Gesicht (der aber sonst fehlgecastet war, falls Interesse besteht kann ich auch erklären warum), Christina Milian (die wirklich eine Augenweide ist), und vor allem Steven Tyler, für dessen auftreten (alleine und mit der Band) ich dem Film einen Pluspunkt gebe. 6/10

PS: Kann mich Katharina nur anschließen, auf deutsch ist der Film bestimmt grandios schlecht - Originalton ist hier ein muß.

Meine Wertung: 6 von 10 Punkte

ZeroCool hat den Film gesehen und schreibt am 29.04.2005 - 19:08 Uhr:
Schon wieder verschrieben, gebe dem Film 5/10.

Meine Wertung: 5 von 10 Punkte

Elliots Love hat den Film gesehen und schreibt am 06.03.2006 - 15:46 Uhr:
BE COOL ist doch echt cool !!! Ich weiß nicht was an dem Film schlecht sein soll! Am Besten gefällt mir Andrè Benjamin. Der Typ ist im ganzen Film zum Totlachen. Ganz toll hat sich auf jeden Fall THE ROCK gegeben. Schwuler Bodygard?- Echt krass, aber superwitzig !!! Vince Vaughn ist doch auch recht nett :o))... Ich werde mir Be cool auf jeden Fall noch öfter ansehen!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkte


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