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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Das Vermächtnis der Tempelritter

Das Vermächtnis der Tempelritter

 

Das Vermächtnis der Tempelritter

Gesehen am:
26.11.2004

Wo gesehen:
Ufa Palast Stuttgart

  Review:
Benjamin Franklin Gates (Nicolas Cage) bekommt als kleiner Junge von seinem Großvater eine phantastische Geschichte erzählt. Seit Generationen suchen seine Vorfahren nach einem sagenumwobenen Schatz, der von den Freimaurern und Tempelrittern versteckt wurde. Sein Vater Patrick Gates (John Voight) hält das ganze mehr oder weniger für Hirngespinste und glaubt nicht wirklich an einen Schatz, führ doch ein Hinweis immer nur zum nächsten, ohne das ein Ende in Sicht zu sein scheint. Doch Benjamin gibt nicht auf und jagt dem Schatz nun schon sein ganzes Leben hinterher und glaubt endlich einen eindeutigen Hinweis gefunden zu haben: Auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung vermutet er die Schatzkarte und damit den Schlüssel um das Rätsel zu lösen ...

Produzent Jerry Bruckheimer hat wieder zugeschlagen und erneut einen Unterhaltungsblockbuster produziert. "Das Vermächtnis der Tempelritter" ist eindeutig ein solcher Film und setzt eigentlich alles auf Unterhaltung. Das einem hier und da sehr viele Ideen aus anderen Filmen bekannt vorkommen, stört den Film nicht weiter. Ob es der Zuschauer auch so sieht, kommt ganz drauf an was erwartet wird. Sucht man neue, einfallsreiche, verzwickte Ideen, ist man eindeutig fehl am Platz. Dies kann der Film eigentlich nur sehr selten bieten und läuft stattdessen nach dem Motto "Gut geklaut ist besser als schlecht selbsterfunden" ab.

Nach dem Auftakt erinnert das ganze etwas an "Oceans 11" oder "The Italian Job". Schnelle, "high-speed" Kameraschwenks und dazu Erklärungen wie der Diebstahl der Unabhängigkeitserklärung stattfinden soll, charakterisiert für mich zumindest die zwei genannten Filme. Umgesetzt war es an sich gut, zumindest wurde es in dieser Phase nicht langweilig.
Zu einem kleineren Hänger kommt es erst im Mittelteil des Streifen. Der Film verliert dabei beträchtlich an Fahrt und irgendwie mag so richtig nichts passieren. Sonderlich spannend ist es daher in dieser Phase auch nicht.
Glücklicherweise wird es dann im letzten Drittel wieder besser. Der Film kann sich, sowohl was die Spannung, als auch die Atmosphäre angeht, wieder deutlich steigern. Hätte man Nicolas Cage im Finale noch einen Hut und eine Peitsche in die Hand gedrückt, ein neuer Indianer Jones wäre geboren gewesen. Die Parallelen waren jedenfalls unverkennbar.
spoiler:
Die Kirche in sich am Schluss der Schatz befinden soll --> Indy Teil 3 ... die Kirche in Venedig.
Der Abstieg mit den Holzbauten --> Indy Teil 2 ... das Bergwerk
Die Kammer mit dem Schatz --> Indy Teil 3, die Gralskammer


Neben den geklauten Einfällen, was ich im übrigen mal gar nicht so schlimm finde, schwächelt der Film noch sehr stark in Sachen Logik. Klar sollte man bei einem derartigen Unterhaltungsfilm nicht all zu viel nachdenken, aber da braucht man eigentlich gar nicht viel denken das einem diese Lücken auffallen. Die Punkte möchte ich jetzt gar nicht aufzählen, wer den Film sieht wird merken was ich meine, und wenn nicht ... umso besser

Sound und musikalisch Untermalung waren eigentlich ganz ordentlich. OK, jetzt vielleicht kein Musik-Theme für die Ewigkeit, aber durchaus hörenswert. Der Sound passt sich gut dem Geschehen an, hätte aber an einigen Stellen für meinen Geschmack doch noch etwas aggressiver sein dürfen. Vor allem auch in den ruhigeren Passagen hätte man etwas für mehr Stimmung sorgen können.

"Das Vermächtnis der Tempelritter" ist ein solider Unterhaltungsfilm mit Nicolas Cage in der Hauptrolle. Stellenweise werden Filmfans das eine oder andere mal ein déjà vu Erlebnis haben, denn von neue Ideen strotz der Film nicht gerade. Eigentlich aber auch nicht weiter schlimm, denn insgesamt schreitet die Handlung solide voran ohne größere langwierige Passagen. Leider gibt es aber auch keine wirklichen Höhepunkte, und so bleibt der Film im Großen und Ganzen nur knapp über dem Durchschnitt.
Meine Wertung: 7 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 5.3 Punkte

 

Kommentare:

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 29.11.2004 - 07:33 Uhr:
Auch ich empfand den Film als einen unterhaltsamen Abenteuerfilm der leider teilweise seine Schwächen hatte. Vorallem ging mir Diane Krüger auf den Keks - BITTE nehmt doch jemand anderes zum Synchronisieren, damit es sich nicht so einschläfernd anhört! Danke! Auch ist die Spannung in der Mitte des Film doch recht schnell raus und man hofft nur, dass es besser wird - und es wird, zum Glück! Alles in allem ist der Film recht gut,wenn man von ein paar Logikfehler absieht. Kann ich also allen empfehlen, die sich einfach mal unterhaltet sehen möchten.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 29.11.2004 - 19:39 Uhr:
...kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. War jetzt nicht der Top-Film des Jahres, aber auf jeden Fall unterhaltend und auch teilweise recht lustig...selbst die doch unpassende Lovestroy wurde teilweise verarscht, so dass es nicht ganz so gezwungen rüberkam.
Alles in allem also einfach eine mal mehr, mal weniger spannende Schatzsuche...

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

rekked hat den Film gesehen und schreibt am 29.11.2004 - 20:30 Uhr:


Meine Wertung: 6 von 10 Punkte

jane880 hat den Film gesehen und schreibt am 25.12.2004 - 23:31 Uhr:
Einen schlechteren Nicholas-Cage-Film habe ich noch nicht gesehen. Langatmig, Action total billig und zum Einschlafen. Keine Logik, keine Spannung, ...

Die Dr. Abigail (ich heiße Abigail und komme aus Deutschland) Chase ist eine völlige Fehlbesetzung. Die Synchronstimme ist anscheinend ihre eigene, kann mich dem Vorredner nur anschließen: total einschläfernd, ohne Ausdruck und völlig fehl am Platze. Nach 10 min Dr. Abigail habe ich mich nur noch ständig aufgeregt, wenn sie mal wieder einen Sprecheinsatz hatte. Die Frau mutiert im Laufe des Films zum absoluten Brechreiz (Zitat meines Bruders: man kann nur froh sein, dass die Tussie in "Troja" kaum was gesagt hat). Eine gewissen Ironie in der Komik konnt ich kaum feststellen, man kann die Schlechtigkeit des Films also nicht damit erklären - ich glaube, der film ist einfach nur wirklich schlecht und nicht absichtlich so angespielt.

Abenteuerfeeling kommt nicht wirklich auf, und die Parodie auf Indy ist mehr als zweitklassig.

Fazit: Lovestory nervt, Dr. Abigail gehört rausgeschnitten, Vater Gates ist eine billige Anlehnung an Indys Vater, und den Rest der Story kann man sich auch schenken.

Meine Wertung: 1 von 10 Punkte


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