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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Zimmer 1408

Zimmer 1408

 

Zimmer 1408

Gesehen am:
15.09.2007

Wo gesehen:
Ufa Palast Stuttgart

  Review:
Mike Enslin (John Cusack) ist eine mehr oder weniger erfolgreicher Bücherautor. In seinem neuen Werk befasst er sich mit Hotelzimmern, in denen es angeblich spukt. Dafür übernachtet er auch in den entlegensten Gegenden um seinen Lesern einen genauen Einblick über die Spukzimmer schildern zu können.
Eines Tages findet er einen Postkarte mit unbekanntem Absender und der Warnung, nicht das Zimmer 1408 im Dolphin Hotel zu betreten. Neugierig beginnt er zu recherchieren und stoßt tatsächlich auf einige Schauergeschichten, was das Zimmer betrifft ...

Zimmer 1408 basiert auf einer Kurzgeschichte von Stephen King. Verfilmungen des Autors waren in der Vergangenheit meist mehr schlecht als recht und so ist es spannend zu sehen, wie der schwedische Regisseur Mikael Hafström (Entgleist) zu Werke geht.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht nahezu ausschließlich Hauptdarsteller John Cusack. Glücklicherweise ist die Leinwandpräsenz des Schauspielers groß genug, um diesen Part alleine übernehmen zu können.
Der Spannungsbogen zu Beginn des Filmes ist gelungen. Dieser findet im Dialog zwischen Cusack und dem Hotelmanager, gespielt von Samuel L. Jackson, seinen Höhepunkt. Der Zuschauer ist unheimlich gespannt, was Mike Enslin im Zimmer 1408 wohl erwarten wird.
Leider baut der Film genau zu diesem Zeitpunkt, wenn eigentlich der Hauptteil startet, wieder ab. Innovative und neue Ideen werden einem nicht präsentiert. Zwar schafft es der Film dank Cusack noch zu unterhalten, doch wirkt das Geschehen etwas zu künstlich und teilweise auch effektüberladen. Gänsehautstimmung wie beispielsweise bei Stanley Kubricks Klassiker "Shining" vermag dabei nicht wirklich aufkommen.
spoiler:
Da offengestaltete Ende mag zwar gut gemeint sein, doch kann näher betrachtet leider auch nicht wirklich überzeugen. Selbst der Wiederanschauungswert des Filmes wird dadurch nicht gesteigert.


"Zimmer 1408" reiht sich zu den auch ansonsten meist durchschnittlich ausgefallenen Verfilmungen der Vorlagen von Autor Stephen King ein. Zwar vermag es Schauspieler John Cusack durch eine gute Leistung die Zuschauer zu unterhalten und bei der Stange zu halten, doch werden diese zum Schluss den Film doch eher mit gemischten Gefühlen in Erinnerung behalten.
Meine Wertung: 5 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 6 Punkte

 

Kommentare:

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 22.09.2007 - 17:13 Uhr:
Diesmal wird es wieder richtig schwer den Film zu beurteilen. Auf der einen Seite war er atmosphärisch wirklich gut gemacht und John Cusack spielt seine Rolle hervorragen. Eine gewisse Spannung baut sich auch auf so dass man doch recht gefesselt ist.
Auf der anderen Seite merkt man eben schon dass der Film auf einer Kurzgeschichte von Stephen King bassiert - so bekommt man kein eindeutiges Ende geliefert und ist der Film auch sonst recht wie soll ich sagen, Stephen King like eben
Zum 1x schauen ist der Film sicherlich nicht schlecht, allerdings sehe ich keinen Grund den Film ein 2tes Mal zu sehen. Bin aber ja auch nicht so sehr der Stephen King Fan (Außnahme hierbei "Die Verurteilten" & "The Green Mile")
Ps.: Das Alternative Ende gefällt mir viel besser

Meine Wertung: 6 von 10 Punkte


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