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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Departed: Unter Feinden (Preview)

Departed: Unter Feinden (Preview)

 

Departed: Unter Feinden (Preview)

Gesehen am:
06.12.2006

Wo gesehen:
Metropol Stuttgart

  Review:
Bosten irgendwann Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre. Gangsterboss Costello (Jack Nickolson) leitet ein ganzes Imperium. Schon vor einiger Zeit hat er den jungen Colin (Matt Damon) rekrutiert. Dieser macht anschließend eine beeindruckende Karriere bei der Polizei und entwickelt sich für seinen Ziehvater Costello als wichtiger Informant …
Ganz anderes ergeht es Billy (Leonardo di Caprio). Dieser kommt als Einwanderer vor der Straße und möchte ebenfalls bei der Polizei anfangen. Doch noch vor seinen Dienstantritt, befördern ihn seine Vorgesetzten wieder zurück dahin wo er hergekommen ist: Ins Gangsterviertel. Dort soll er verdeckt ermitteln.
Mit Spitzeln jeweils auf der anderen Seite liefern sich Gangster und Polizei ein verbittertes Katz und Maus Spiel. Dieses endet bitter für beide Seiten …

Regisseur Martin Scorsese hat es erneut getan. Nach "Gangs of New York" und "Aviator" besetzt er erneut eine Hauptrolle mit Leonardo di Caprio). Aber auch der weitere Cast von "Departed" kann sich mit Jack Nickolson, Matt Damon, Mark Wahlberg, Martin Sheen und Alec Baldwin durchaus sehen lassen. Da der Film ein Remake des japanischen Werkes "Infernal Affairs" ist, verfügt er des Weiteren auch über ein ausgeklügeltes Drehbuch. Kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen, oder?
Geht es auch nicht, aber dennoch verpasst "Departed" die Möglichkeit in der Liga er absoluten top Gangsterthriller mitzuspielen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Einen richtig großen Schnitzer leistet sich der Film zwar nicht, doch machen ihm die vielen kleineren Macken einfach zu schaffen.
Schon bei Aufbau der Story und deren Spannungsbogen kann man ansetzen. Der Film lässt es zu beginn zunächst langsam und ruhig angehen. Er gewährt dem Zuschauer die Freiheit, sich zunächst von den vielen Hauptpersonen ein Bild zu machen. Leider werden dabei auch schon fast sämtliche Überraschungen und Hintergründe vorweg genommen. Ein Kriterium unter dem vor allem die Spannung zu leiden hat. Zwar kann diese durch kleinere Wendungen im Finaldrittel wieder kurzzeitig etwas aufkeimen, bei einer Laufzeit von über 150 Minuten aber eigentlich zu spät.
So groß die Namen der Castingliste des Filmes auch sind, ein paar Akteure sind dennoch fehlbesetzt. Allen voran Leonardo die Caprio kann seine Rolle nicht glaubhaft auf den Zuschauer übertragen. Seine Ausdruckskraft und Mimik ist einfach zu hölzern und einfallslos, um die nötige Emotion und Zerrissenheit seiner Figur angemessen darzustellen.

Vor allem der sagenhaften Kameraführung ist es zugute zu halten, dass der Film dennoch eine ausgezeichnete Ausdruckskraft besitzt. Viele Nuancchen und Kleinigkeiten werden hier mit Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Freunde der Cinematography werden ihre helle Freude haben und vor allem in dieser Kategorie zählt "Departed" zu einem heissen Oscaranwärter. Ob für den bisher häufig nominierten, aber nie berücksichtigten Regisseur Martin Scorsese reichen wird die Tropfähre mit nach Hause zu nehmen, bleibt abzuwarten.

"Daparted: Unter Feinden" ist ein gelungener Gangster-Thriller der alten Schule. Mit Glanzlichtern des Genres wie "Goodfellas" (ebenfalls Scorsese) oder der Paten Reihe, kann es der Film jedoch nicht aufnahmen. Dazu beinhaltet er leider zu viele kleine Kritikpunkte.
Für Gangsterepos Freunde dennoch sicherlich zu empfehlen!
Meine Wertung: 7 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 6.5 Punkte

 

Kommentare:

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 12.12.2006 - 15:06 Uhr:
Also ich hab das Original "Infernal Affairs" schon 2x gesehen und muss sagen dass ich von Scorsese doch sehr enttäuscht bin. WIe man eine so gut Vorlage so durchschnittlich Umsetzten kann ist schon eine Schande. Das fängt bei der Besetzung an (Matt Damon & Di Caprio hätte man wohl besser tauschen sollen - und die Rolle von Mark Wahlberg war einfach total unnötig) - dazu wurde der Film viel zu lustig umgesetzt und der ganze Slangquatsch ist zwar lustig aber absolut unpassend. Leider wird dann auch noch die Story mit der "Freundin" unnötigerweise ausgebaut und von Anfang an einem vorgesetzt wer welche Spitzel ist, also absolut keine Überraschung während des ganzen Films mehr. Toll! Ich kann also nur dazu raten das Original anzuschauen ist um Welten besser. Sollte man das Original nicht kennen ist der Film sicherlich gehobener Durschnitt, aber mehr auch sicher nicht.

Meine Wertung: 5 von 10 Punkte

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 28.12.2006 - 14:02 Uhr:
Also ich muss sagen, ich kenne das Original, was mir auch besser gefallen hat, trotz allem war Departed ein ziemlich guter Film. Und Jack Nicholson spielt alle an die Wand!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkte


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