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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - The Fountain (Sneak)

The Fountain (Sneak)

 

The Fountain (Sneak)

Gesehen am:
20.11.2006

Wo gesehen:
Ufa Palast Stuttgart

  Review:
Der Film "The Fountain" spielt in drei verschiedenen Zeitebenen. In der heutigen Gegenwart kämpft der Forscher Tom Verde (Hugh Jackman) gegen den Krebs einer Frau Izzi (Rachel Weisz). Gerade als ihm mit der Rinde eines eigenartigen Baumes scheinbar ein Durchbruch gelingt, verschlechtert sich der Gesundheitszustand seiner Frau.
500 Jahre früher kämpft der treue Anhänger Verde (Hugh Jackman) für seine spanische Königin (Rachel Weisz). Um das Land vor dem Großinquisitor zu retten, soll Verde bei den Azteken den Baum des Lebens finden.
500 Jahre in der Zukunft schwebt ein Mann (Hugh Jackman) in einer überdimensionalen Glaskugel durch die weiten des Alls. Begleitet von einem Baum ist er auf der Suche nach einem ganz bestimmten Ort …

Darren Aronofsky ist zweifelsohne ein Regisseur mit außergewöhnlichem Talent. Seine Low Budget Filme "Pi" und "Requiem for a Dream" wurden sowohl von den Kritikern als auch von den Zuschauern gefeiert. Wenig verwunderlich also, dass Aronofsky die Gelegenheit bekam, einen big Budget Film zu drehen. Im Jahre 2002 machte er sich an die Arbeit "The Fountain" umzusetzen. Bad Pitt und Cate Blanchett sollten in der 75 Mio. $ Produktion die Hauptrollen übernehmen. Nach kreativen Differenzen zwischen Pitt und Aronofsky, verabschiedete sich der Schauspieler von dem Projekt. Aronofsky wurde das Budget daraufhin auf 35 Mio $ gekürzt. Er antwortete mit seiner ganz eigenen Art auf diese Maßnahme, indem er sich auf seine Stärken konzentrierte: Er schrieb das Drehbuch entsprechend seiner finanziellen Möglichkeiten um und drehte mit den neuen Hauptdarstellern Hugh Jackman und Rachel Weisz einen anspruchsvollen und kostengünstigen Film.
Wie schon bei seinen anderen Filmen, spickt der Regisseur sein Werk mit sehr vielen religiösen Elementen und lässt einigen Freiraum für eigene Interpretationen des Zuschauers. Glücklicherweise ist dieser aber nicht ganz so groß wie bei "Pi" ausgefallen. Dennoch fällt es, vor allem zu Beginn, das eine oder andere Mal schwer dem Film zu folgen. Da viele wichtige Storyelemente nicht etwa mit Worten, sondern häufig mit Bildern oder Symbolen erklärt werden, fordert der Film höchste Aufmerksamkeit. Das Gefühl etwas Elementares übersehen zu haben, verschwindet beim Zuschauer erste gegen Ende von "The Fountain". Zwar werden auch bis dahin nicht alle Fragen beantwortet, aber liegt doch darin auch ein großer Reiz. Dem Film gelingt die Gradwanderung zwischen - nicht zu eindeutig und noch zu offen - in meinen Augen sehr gut.

Getragen wird die Geschichte natürlich vorrangig von den beiden gut agierenden Schauspielern Jackman und Weisz. Im Nachhinein betrachtet, kann ich mir Brad Pitt zwar noch in der Rolle der spanischen Kämpfers, jedoch überhaupt nicht als Forscher bzw. alter Mann im All vorstellen.
Der größtenteils ruhige und stimmungsvolle Soundtrack unterstützt die kraftvolle Bildsprache des Filmes weitestgehend perfekt. Über lange Zeit hält sich die klangliche Untermalung dezent im Hintergrund. Dabei gelingt es aber dennoch, dem Zuschauer ein wiederkehrendes Theme zu unterbreiten.

Dem Film "The Fountain" ist im Grunde nicht viel Negatives vorzuwerfen. Zwar kann ich nicht beurteilen wie das Skript vor der Budgetkürzung ausgesehen hat, jedoch schafft es Regisseur Darren Aronofsky wieder einmal das maximale aus seinem Budget herauszuholen. Größere Schnitzer unterliefen ihm dabei nicht. Klar sollte jedoch sein, dass "The Fountain" mit seiner anspruchvollen Story und vielen religiösen Elementen sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Wer jedoch anspruchsvoll auf akustischer sowie visueller Ebene unterhalten werden will, ist hier genau richtig!
Meine Wertung: 7 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 6 Punkte

 

Kommentare:

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 21.11.2006 - 21:33 Uhr:
Ich kann mich nur anschließen. Sehr anspruchsvoll, aber trotzdem noch zu verstehen. Und ein sehr interessantes Thema an sich. Manchmal etwas in die Länge gezogen. Aber eine super Leistung von Hugh Jackman!

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 24.11.2006 - 10:39 Uhr:
Sehr schwere Kost vorallem für das Sneakpublikum im Ufa und darunter leidet solch ein Film dann leider auch. An sich gute Idee und nicht schlecht umgesetzt - für mich aber insgesammt etwas zu zähn & langatmig. War aber einfach mal etwas anderes

Meine Wertung: 5 von 10 Punkte


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