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Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - Wahre Lügen (Sneak)

Wahre Lügen (Sneak)

 

Wahre Lügen (Sneak)

Gesehen am:
23.01.2006

Wo gesehen:
Metropol Stuttgart

  Review:
Die Entertainer Lanny Morris (Kevin Bacon) und Vince Collins sind auf der Spitze ihrer Karriere. Kein anderes Duo ist in den 50ern so beliebt wie die beiden. Trotzdem nimmt ihre Laufbahn von heute auf morgen ein jähes Ende und sie trennen sich. Doch was ist passiert? In der Hotelsuit von Lanny und Vince wird eines Morgens eine Leiche in der Badewanne gefunden. Offenbar hat sich die junge Frau dort ertränkt. Aufgrund eines Alibis geraten die zwei Entertainer jedoch nie unter Verdacht.
15 Jahre später rollt die ehrgeizige und attraktive Journalistin Karen O Conner (Alison Lohman) den Fall wieder auf. Sie soll einen Roman über Lanny und Vince schreiben und zweiterer ist bereit für 1 Million $ auszupacken …

Zunächst einmal muss ich anmerken, dass mir der Originaltitel des Films „Where the truth lies“, deutlich besser gefällt als „Wahre Lügen“. Dieser spiegelt doch schon sehr treffend den Film von Regisseur „Atom Egoyan“ und dessen Erzählweise wieder. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Film, werden die „Wahren Lügen“ in Etappen von unterschiedlichen Personen erzählt. Teilweise interviewartig, aber auch in Nacherzählungen werden dem Zuschauer immer weitere Details aus dem Leben von Lanny und Vince präsentiert. Eher ungewöhnlich für einen Crime-Thriller ist dabei auch, dass der Off-Sprecher in den einzelnen Sequenzen variiert. Dies macht es dem Zuschauer zu Beginn nicht ganz einfach, die Hauptaspekte in der verstrickten Vergangenheit der Entertainer, zu erfassen. Zudem stellt der Film jederzeit den Anspruch an den Zuschauer, Wahrheit und Lüge neu zu bewerten.
Teilweise hat diese Erzählweise aber auch ihre Schwachstellen: Häufig vermittelt einem der Film etwas den Eindruck, sich selbst im Kreis zu bewegen. So richtig mag die Geschichte, vor allem im Mittelteil, nicht in Fahrt kommen. Die bringt die Gefahr mit sich, dass die Aufmerksamkeit des Zuschauers schwindet. Hollywoodtypisch werden einem Schlüsselstellen jedoch so präsentiert, dass diese auch wirklich jeder mitbekommt und versteht.
Mir persönlich wäre dabei allerdings die eine oder andere Überraschung jedoch lieber gewesen, um die Zuschauer wieder wachzurütteln.
Diesen Part haben bei „Where the truth lies“ jedoch die zahlreichen Erotik und Sexszenen übernommen. Da bekommt das Auge doch die eine oder andere heiße Szene geboten. Unter diesem Aspekt gesehen, ist „Wahre Lügen“ von einem Crime-Thriller wirklich kaum zu übertreffen.

Leider lässt sich dies vom Einfallsreichtum der Story nicht behaupten. Die Auflösung der Kriminalgeschichte folgt zwar wirklich erst zuletzt, doch kann sich der Zuschauer aufgrund der verworrenen Story eigentlich nicht viele Gedanken über den oder die Täter machen. So fällt das Ende im Grunde doppelt enttäuschend aus: Einerseits spannungsarm, andererseits äußerst plump und klischeebehaftet.

Dennoch ist „Wahre Lügen“, nicht nur wegen der viel gezeigten Haut, sehenswert. Kriminalfans sollten zwar keinen zweiten L.A. Confidential erwarten, bekommen streckenweise jedoch anspruchsvolle Unterhaltung geboten.
Meine Wertung: 6 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 7 Punkte

 

Kommentare:

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 24.01.2006 - 20:43 Uhr:
Also ein bissle besser als 6P fand ich ihn schon. War doch recht unterhaltsam, allerdings gibt es auch bessere Filme solcer Art mit überraschenderen Enden. Die Erzählperspektive (bzw. deren Wechsel) hat mir gut gefallen und Collin Firth und Kevin Bacon haben wirklich gut gespielt...auch, wenn letzterer im wirklichen Leben tatsächlich ein Massenmörder oder so sein könnte...

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 31.01.2006 - 08:34 Uhr:
Für eine Sneak ein wirklich ordentlicher Film, vorallem hat mir die Erzähler Erzählstruktur gefallen. Leider hätte er aber etwas spannender ausfallen können, die Auflösung war jetzt nicht sonderlich überraschend. Trotzdem ein unterhaltsamer Film mit 3 guten Darstellern und viel nackter Haut. *bg*

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte


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