
Die Passion Christi
| Die Passion Christi |
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Review: Hmm, also so richtig weiss ich gar net was ich schreiben soll. Zur "Story" werd ich mal nix sagen, sollte eigentlich jeder wissen worum es geht. Zudem gehör ich nicht gerade zu den Bibelfestesten, von daher kann ich eh nicht beurteilen welche Details nun wirklich genau so überliefert wurden und welche nicht. Kommen wir also gleich zu dem Teil, von dem ich mir anmaße etwas zu verstehen, die Filmische Umsetzung. Mel Gibson hat hier ohne Zweifel etwas außergewöhnliches abgeliefert. Zunächst ist der Film komplett in Aramäische und Latein gehalten. Daher ist man immer fleißig mit Untertitel lesen beschäftigt. Ok, es kommt nicht zu viel Text vor, aber genug das man sagen kann, ohne Untertitel hätte der Film nicht funktioniert. Das Problem ist allerdings, dass der Untertitel doch etwas von den Bildern ablenkt. Man ist halt immer am lesen, ob man nun will oder nicht. Die Entscheidung den Film nicht auf Englisch zu drehen und somit auf die Untertitel zu verzichten kann ich mir eigentlich nur damit erklären, alles etwas mehr wie eine Dokumentation wirken zu lassen. Dazu passen dann aber wiederum die zahlreichen Zeitlupenszenen und die anfangs sehr holprig aufgesetzten wirkenden Rückblenden, wie z.B. die Fußwaschung, überhaupt nicht. Etwas eigenartig, kanns mir net wirklich erklären. Etwa gegen Mitte wird der Film regelrecht zur Qual. Immer mehr Rückblenden unterbrechen den Filmfluss, Zeitlupenszenen und mehrere Einstellungen der selben Szene nehmen jegliche Fahrt raus. Hier bin ich mir aber sicher, das ist so gewollt. Die sowieso schon schonungslos dargestellte Folterung, Geißelung und Kreuzigung von Jesus wird dadurch noch dramatischer. Fast schon unwirklich. Wo andere Filme bei Gewaltdarstellung viele Sachen nur andeuten wird hier schonungslos und ohne Rücksicht auf Verluste "draufgehalten"! Sorry für den Ausdruck, aber so ist es nunmal. ![]() Ein Fazit zu ziehen ist mir selten so schwer gefallen. Von der Umsetzung her hat Mel Gibson meiner Meinung nach großartiges geleistet. Über den Sinn der Untertitel kann man streiten, aber die filmischen Elemente zur Verdeutlichung des Leidensweges sind vor allem gegen Ende sehr gekonnt eingesetzt. Was mir allerdings schleierhaft bleibt ist der Sinn und Zweck des Films. Die Story kennt eh jeder und die übermäßige Gewaltdarstellung ist auch nicht gerade jedermanns Sache. Daher von mir für die Umsetzung 8 Punkte, für den Inhalt 4. Womit sich auch meine Gesamtwertung von 6 Punkten erklärt. |
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Meine Wertung: 6 von 10 Punkte |
Action | Humor | Spannung | Anspruch |
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| BumBum hat den Film gesehen und schreibt am 24.03.2004 - 22:37 Uhr: Rein Filmtechnisch fand ich ihn wirklich sehr gelungen! Gute Kameraführung & sehr sher guter Score! Mir fällt nicht mehr dazu ein. Bei den negativen Punkten ist einmal die Langatmigkeit der Story zu nennen (*gähn*) und der billige Latexanzug (sah meiner Meinung nach doch sehr unecht aus). Es muß halt jeder selber wissen, ob er einen Passionsfilm anschauen will oder net. Wer nicht gerade sehr gläubig ist, wird sich schön langweilen. Bei mir scheiden sich halt die Geister, ob man so nen Film braucht oder net. Ich bräuchte ihn zumindest nicht..... Daher für's Filmtechnische auch 8Punkte, Story (welche Story) 1 Punkt -->4 Punkte! Meine Wertung: 4 von 10 Punkte |
| domme hat den Film gesehen und schreibt am 27.05.2004 - 18:36 Uhr: Meine Wertung: 4 von 10 Punkte |
| video_1 hat den Film gesehen und schreibt am 27.05.2004 - 21:59 Uhr: Hallo Filmfeunde, ich persönlich habe den film nur gesehen weil ich eingeladen worden bin. Zum Film fällt mir ehrlich gesagt kein vernünftiger Kommentar ein. ich hätte ihn nicht benötigt weil überflüssig wie ein Kropf. Untertitel war eigentlich nicht so das Problem, vielmehr die Konfuse Erzählweise. Nur eines habe ich nun verstanden und zwar, warum die katholische Kirche zum ,ich sag mal, eine sehr positive Haltung an den tag legt. Die Juden kommen hier nicht gerade besonders gut weg. So, das reicht zu diesem Thema dann noch viel spaß viedo_1 Meine Wertung: 4 von 10 Punkte |
| CBU hat den Film gesehen und schreibt am 08.07.2004 - 10:11 Uhr: Mel Gibson ist hier ein Meilenstein des nicht-Unterhaltungsfilmes gelungen (wer glaubt der Film wolle unterhalten, hat ihn schlicht und einfach nicht verstanden). Ehrlich, schonungslos und ungekitscht werden hier die letzten zwölf Stunden im Leben Jesus dargestellt. Wer sich darauf unvoreingenommen einlässt wird einen der emotionalsten und aufrüttelnsten Filme aller Zeiten erleben. Dabei spielt es keine Rolle ob man gläubig ist oder nicht, dieses Werk ist ein Spiegel der Menschheit und zeigt uns ganz offen einen Teil von uns, den wir vielleicht gar nicht sehen wollen. Ich danke Gibson für seinen Mut soetwas in unserer Zeit zu realisieren, danke. Meine Wertung: 10 von 10 Punkte |
| Shuya hat den Film gesehen und schreibt am 16.09.2004 - 14:10 Uhr: Also ich bin mir sicher bei Passion Christi scheiden sich die Geister...und auch ich als "überzeugter" Atheist wollte ihn im Grunde nur aus Interesse sehen! Aber letztendlich bin ich überzeugt von dem Film und hat mich doch teilweise dem Christlichen Glauben näher gebracht...zumindest hatte ich noch nie so sehr das Verlangen mich zu informieren oder die Bibel zu lesen, wie nach diesem Film! Die Brutalität ist natürlichem in hohen Maßen vorhanden...aber wie sonst will Mel Gibson auch wirklich deutlich darstellen, was mit Jesus laut der Überlieferung wiederfahren ist! Und über die ganzen Antisemitischen Anschuldigungen brauch man sich eh nicht unterhalten... Also alles in allem fande ich Die Passion Christi defintiv wert reinzugehen und sich dieses Werk anzuschauen, da es mal eine ganz andere Art von Kinoerlebnis darstellt! Meine Wertung: 8 von 10 Punkte |