
Sturz ins Leere (Preview)
| Sturz ins Leere (Preview) |
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Review: Ohje, wo fange ich am besten an. Sturz ins Leere erzählt die Geschichte zweier englischer Bergsteiger, die sich 1985 in Peru aufmachen den bis dahin unbezwungenen, extrem schwierigen, Berg Siula Grande zu besteigen. Bisher nur in den Alpen geklettert stellt dieses Unternehmen den Höhepunkt der noch jungen Kariere der beiden dar. Den extrem langen und mühseligen Aufstieg der Westwand überstehen die 21 und 25 jährigen Kletterer, jeweils nur durch den Partner gesichert, ohne weitere Zwischenfälle. Mit letzter Kraft erreichen sie am dritten Tag der Expedition den Gipfel. Der eigentlich als einfacher angesehene Abstieg in der Ostwand stellt sich, auch aufgrund schlechtem Wetters, doch als wesentlich schwieriger heraus. Dabei geschieht auch das fast schon unvermeidliche. Einer der beiden stürzt und verletzt sich am Bein - in dieser Höhe wo ihm niemand anderes als sein Partner helfen kann - quasi sein Todesurteil ... Sturz ins Leere kann man weder als Film, noch als reine Dokumentation ansehen. Basierend auf der wahren Begebenheit vereint er beide Elemente nahezu perfekt. Die Kletterszenen sind in atemberaubenden Bilder festgehalten und die Erzählungen der beiden während dessen im Hintergrund verdeutlichen einem immer wieder, das es wirklich so passiert ist. Zahlreiche kurze Unterbrechungen, in denen die zwei Bergsteiger in einer erstaunlich - ich will nicht sagen gefühlsneutralen, aber ruhigen Art und Weise - interviewartig schildern was genau in diesem Moment in ihnen vorgegangen ist und an was sie dabei gedacht haben, berühren einen ungemein. Nach dem wunderbaren Aufstiegspanorama baut der Dokumentationsfilm eine dramatische Spannung auf, wie ich es noch nie zuvor in einem solchen Film erlebt habe. Die Eindrücke und Erzählungen der Bergsteiger werden völlig überzeugend und glaubhaft visuell und akustisch auf den Zuschauer übertragen. Der nicht endend wollende, unheimlich qualvolle Abstieg lässt einen, trotz der eisigen Temperaturen dort oben, nicht so einfach kalt. Momentan fällt mir auch nach schärferem nachdenken nichts vergleichbares zu Sturz ins Leere ein. Ein Titel wie ein Gefühlszustand, großartige Aufnahmen, gedreht in Peru und in den Alpen, fesseln einen genauso wie eine wahre, zu keiner Zeit heroisch oder übertrieben dargestellte Story. Oskarverdächtig und ohne erkennbare Schwächen umgesetzt meine ich gilt für alle, die auch nur ein bißchen was für Berge und Schnee übrig haben, MUST SEE! PS: Eine abschließende, mit anderen Filmen vergleichbare Punktwertung zu vergeben, fällt mir aufgrund des Genre des Films etwas schwer. Seht die mehr oder weniger als ausser Konkurrenz an und macht euch am besten euer eigenes Bild. |
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Meine Wertung: 9 von 10 Punkte |
Action | Humor | Spannung | Anspruch |
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| BumBum hat den Film gesehen und schreibt am 27.04.2004 - 07:26 Uhr: Ein wirklich sehr eindringlicher und trotz sehr detaillierter und langen Szenen kurzweiliger und fesselnder Film. Kann ich jedem nur empfehlen, der sich gerne Dokus anschaut, schöne Aufnahmen zu schätzen weiß und ein klein wenig mit dem Thema Bergsteigen was anfangen kann. Eine wirklich sehr sehr gute Doku! Einen Dank auch an den Stern! *bg* Meine Wertung: 9 von 10 Punkte |