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Speedys Filmtagebuch - Frostbite (FFF 2006)

Frostbite (FFF 2006)

 

Frostbite (FFF 2006)

Gesehen am:
23.07.2006

Wo gesehen:
Metropol Stuttgart

  Review:
Annika zieht mit ihrer Tochter Saga in eine entlegene Gegend im Norden Schwedens. Sie will dort als Doktorin in einem Krankenhaus arbeiten. Die 17 jährige Saga findet sich in ihrer neuen Umgebung rasch zu Recht und schliesst schnell neue Freundschaften. Doch die Idylle trügt. Während es in der Stadt zu mysteriösen Todesfällen kommt, merkt Annika langsam, dass auch im Krankenhaus einiges nicht so ist wie es scheint …

Also ich glaube viele schwedische Filme habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen, aber wenn alle so amüsant wie "Frostbite" sind, dann wird sich dies vermutlich recht schnell ändern. Der Film beginnt zunächst sehr atmosphärisch mit einer Rückblende in das Jahr 1944. Es werden Soldaten des zweiten Weltkrieges gezeigt, und als diese beginnen deutsch zu Reden, waren die Zuschauer ist einmal baff. Erwarteten hier doch alle einen schwedischen Film, welcher eigentlich mit englischem Untertitel gezeigt werden sollte. Dies trat wenig später dann auch ein.
Ist "Frostbite" zu Beginn noch sehr ernst und spannend, wird mit zunehmender Laufzeit klar, in welche Richtung sich der Film entwickeln wird. Am Besten zu beschreiben ist dieser wohl als, Vampirkomödie. Schallendes Gelächter ist ihm auf jeden Fall gewiss, nimmt sich der Streifen selbst doch überhaupt nicht ernst.
Glücklicherweise ist die Produktion aber überaus ansprechend. Zwar liegen mir keine Zahlen zu den Produktionskosten vor, doch ist der Film, gemäß seiner Möglichkeiten, gelungen. Gedreht wurde in der Dunkelheit von Kalix und Ystad (Schweden) im Winter 2005. Somit ist die Location für den Film jedenfalls perfekt.

Schwächen zeigt die Vampirkomödie "Frostbite" eigentlich erst im Detail. Zwar sind offensichtliche und versteckte Gags vorhanden, doch schiesst sich der Film vor allem in der zweiten Hälfte zu stark darauf ein. Beginnt er zunächst sehr atmosphärisch und spannend, kommt es irgendwann zu einem Stilbruch. Beinahe hat man den Eindruck, die Macher haben selbst bemerkt, dass es ihnen nicht gelingen wird diese Atmosphäre bis zum Schluss durch zu halten. Zwar haben sie vermutlich noch das Beste aus der Situation gemacht und so nimmt sich der Film selbst nicht wirklich ernst, dadurch ist der er jedoch recht unkonsequent. Zu Beginn noch ein Vampir-Thriller, wird es am Ende eine gute und witzige "Vampir-Lachnummer".

Insgesamt ist der schwedische Film "Frostbite" durchaus gelungen. Zwar ist er selbst nicht wirklich konsequent aufgezogen und bringt ein paar Schwächen mit, doch schaffte er es dennoch den Zuschauer gut zu unterhalten. Einen spannenden Vampir-Thriller sollte man jedoch trotz des Auftaktes nicht unbedingt erwarten!
Meine Wertung: 6 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 5 Punkte

 

Kommentare:

Detlef hat den Film gesehen und schreibt am 04.11.2006 - 17:38 Uhr:
Zugegeben,er endet atmosphärisch, sber er endet nicht als Komödie sondern als Katastrophe. Ich konnte nicht wirklich lachen, dachte die ganze Zeit. Was ein Blödsinn.

Meine Wertung: 2 von 10 Punkte

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 15.04.2007 - 01:09 Uhr:
Hehe...ich fand ihn herrlich bescheuert!

Meine Wertung: 8 von 10 Punkte


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