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Speedys Filmtagebuch - A Bittersweet Life (FFF 2005)

A Bittersweet Life (FFF 2005)

 

A Bittersweet Life (FFF 2005)

Gesehen am:
04.08.2005

Wo gesehen:
Metropol Stuttgart

  Review:
"Egal wie viel du in deinem Leben richtig machst, mit nur einem Fehler kannst du alles wieder verspielen". Diesen Satz sagt President Kang, Besitzer eines Hotels in Seoul zu seinem Manager Sun-Woo. Sieben Jahre arbeitet er nun schon für seinen Boss und kümmert sich um alle Arten von Problemen, sei es nun eine Gang raus zu werfen, oder wichtige Geschäfte zu erledigen. Durch Sun-Woos unkomplizierte Art hat er das absolute Vertrauen seines Chefs erlangt.
Kang hat nun allerdings einen besonderen Auftrag für Sun-Woo. Er soll seine junge Freundin Hee-Soo beobachten, da er vermutet, dass diese noch einen weiteren Freund hat. Sollte sich dieser Verdacht als wahr herausstellen, so hat Sun-Woo die Anweisung beide zu töten.
Am dritten Tage seine Observation verwischt Sun-Woo, Hee-Soo tatsächlich mit einem andern Lover und hat seine Waffe schon am Anschlag. Doch er zögert …

"A Bittersweet Life" wurde im Vorfeld häufig mit dem ebenfalls aus Südkorea stammenden Film "Oldboy" verglichen. Um es vorweg zu nehmen, diesem Vergleich kann "A Bittersweet Life" nicht standhalten. Zwar ist die Charakterentwicklung von Sun-Woo gut gelungen, doch wurde dies mit einigen Langwierigkeiten in der Story erkauft. Zu Beginn des Filmes passiert nahezu nichts. Als geduldigen Zuschauer würde ich mich schon sehen, und ich zeige Verständnis dafür wenn ein Film sich erst entwickeln möchte, bevor er richtig loslegt, aber "A Bittersweet Life" hat mich in diesem Punkt sehr enttäuscht. Nicht nur das die großen Höhepunkte nach der langen Einführungsphase ausgeblieben sind, nein, selbst gegen Ende wurde es wieder sehr zäh und langwierig.
Angesichts der doch eher dünnen Story von "A Bittersweet Life" hätte man den Film ohne Probleme in 90 Minuten statt in 120 abhandeln können. An Qualität hätte er durch dieses Schnitter ganz sicher nicht verloren, im Gegenteil, sicherlich gewonnen. So plätschert die Story träge vor sich hin, und die wenigen vorhanden guten Szenen verpasst man beinahe, da die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit zunehmender Laufzeit immer geringer wird.

Die musikalische Untermalung orientiert sich wie so oft bei solchen Filmen stark an der Klassischen Musik. Der stilistische Ausdruck der Kampfszenen wird dadurch erfolgreich erhöht. Wirklich herausstechend werden sie dadurch aber auch nicht.

"A Bittersweet Life" ist ein koreanischer Film welcher auf tragische Weise zu zeigen versucht, wie sich das Leben durch eine falsche Entscheidung eines Mannes verändern kann. Leider verstrickt er sich dabei zu sehr in unbedeutenden Kleinigkeiten und Charakterentwicklungen und als Folge daraus langweilt sich der Zuschauer über weite Strecken. Die paar wenig vorhandenen Höhepunkte deuten zwar an, wie gut der Film hätte sein können, retten ihn jedoch nicht.
Meine Wertung: 4 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 5.4 Punkte

 

Kommentare:

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 05.08.2005 - 12:18 Uhr:
Hmm...langweilig bis auf ein paar Szenen...und er zieht sich und zieht sich und zieht sich und zieht sich und zieht sich und zieht sich und zieht sich und....

Meine Wertung: 4 von 10 Punkte

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 05.08.2005 - 12:41 Uhr:
Also auch ich hatte wesentlich höhere Erwartungen an den Film die leider nicht erfüllt worden sind. Die Story zieht sich die ganze Zeit vor sich hin, aber mit etlichen guten und auch lustigen Szenen ab und an. Trotzdem einfach nichts besonderes, da ist er einfach von Oldboy um Lichtjahre weg. Schade

Meine Wertung: 5 von 10 Punkte

crashburn hat den Film gesehen und schreibt am 07.08.2005 - 11:58 Uhr:
mal abgesehen davon, dass der film unzählige längen hatte, und vor unnötigen szenen und charaktern bzw. deren entwicklungen nur so sprühte, krankte der film an der oft festzustellenden asiatischen eigenart sich nicht richtig entscheiden zu können was der film nun sein soll: drama, action, romanze, comedy....alles ist drin. es spricht nichts dagegen elemente verschiedener genres miteinander zu verknüpfen, im gegenteil, WENN es richtig gemacht wird kann es einen film sehr aufwerten. allerdings ist das gar nicht so einfach...und bei bittersweet life ging es mal wieder gehörig in die hose. das resultat ist dann ein film der sehr unausgewogen und unausgegoren wirkt und den zuschauer u.a. deswegen auch nie richtig packen kann. man sollte sich beim nächsten mal vllt. mehr zeit für die storyentwicklung lassen und von vornherein eindeutig festlegen welchen weg man mit den film gehen möchte...dann würde man nicht mehr den eindruck haben, dass man zu viele ideen zu vieler leute miteinander unter einem hut bringen wollte. fazit: muß man nicht gesehen haben - gerade noch 4/10.

Meine Wertung: 4 von 10 Punkte

Partycrash00 hat den Film gesehen und schreibt am 09.08.2005 - 10:23 Uhr:
Also bloss weil der Film auch aus Korea kommt und Stilelemente wie z.B. ein Innenteich im Showdown verwendet werden kann man den Film doch nicht mit Oldboy vergleichen! Langweilig, kaum was passiert, Showdown naja.

Meine Wertung: 4 von 10 Punkte

creeper hat den Film gesehen und schreibt am 28.11.2007 - 10:20 Uhr:
ich fand den film wunderbar.
jede kameraeinstellungen waren -hmm- ein gesicht. die musik war einfach super - auch wenn ich eigentlich hip hoper bin - und hat den film perfekt untermalt.
mir hat genau eben der langsame aufbau gefallen.
es war alles sehr gemütlich anzusehen und hat den film zu mehr gemacht als ein dummes actionvehikel.
ich hab nach diesem film bereits viele asiatische filme gesehen aber keiner kam an seine klasse ... hmm vll noch oldboy und brother...aber das wars dann auch
ich liebe diesen film und würde ihn jedem weiterempfehlen auch wenn mein leben davon abhängen würde xD

Meine Wertung: 10 von 10 Punkte


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