
Alice im Wunderland
| Alice im Wunderland |
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Review: Seit ihrer Kindheit hat Alice immer wieder Alpträume. Seltsamerweise handelt es sich dabei jedoch immer um denselben Traum. Mit dieses Tatsache hat sie sich eigentlich schon arrangiert, als sie eines Tages auf einer Familienfeier mehr oder weniger freiwillig verheiratet werden soll. Sie bittet um ein wenig Bedenkzeit und zieht sich hierzu in den naheliegenden Wald zurück. Hier trifft sich auf etwas vertrautet aus ihrem Traum: Sie folgt einem Kaninchen in dessen Bau und findet sich wenig später in ihrer Traumwelt wieder ... Mit Tim Burton nahm bei Alice im Wunderland sicherlich der richtige Regisseur das Ruder in die Hand. Verfügt dieser doch über die notwendige Fantasie und vor allem Erfahrung, um einen solchen Film umsetzen zu können. Dementsprechend vertraut erscheint einem auch die Bilderwelt des Wunderlandes. Dank neuester 3D Technik erscheint diese sogar mit entsprechender Räumlicher Tiefe. So überzeugend wie zuletzt Avatar wurde das Verfahren jedoch nicht eingesetzt. Alice vermittelt eher den Eindruck von mehreren Tiefenebenen, ohne einen wirklich flüssigen Übergang von – Im Vordergrund, im Mittelpunkt und im Hintergrund – bieten zu können. Vermutlich ein Resultat dessen, dass der Film erst nachträglich fit fürs 3D Kino gemacht wurde, ganz im Gegensatz zu Avatar, welcher mit speziellen 3D Kameras gefilmt wurde. Ansonsten ist der Film durchweg als solide zu bezeichnen. Die Geschichte wird recht flott und ohne langatmige Passagen erzählt, Schauspielerisch gibt es nichts zu tadeln – auch wenn Johnny Depp als Hutmacher doch eher wieder in ein von ihm bekanntes Rollenmuster schlüpft – auch die Musikuntermalung kann überzeugen. Zwischenzeitlich wirkt das Geschehen aber ein wenig zu gehetzt. Rückblenden, welche in anderen Filmen mehrere Minuten in Anspruch nehmen würden, werden bei Alice im Wunderland mal kurz nebenbei mit wenigen Szenen abgehandelt. Auch deswegen ist leider bei der einen oder anderen Figur eine passende Einführung und insgesamt deren Beweggründe für Ihr Handeln, nicht vorhanden bzw. gegeben. Etwas mehr Laufzeit hätte dem Film sicherlich nicht geschadet. Die Gefahr, dass er dadurch gleich langatmiger erscheint, ist in meinen Augen nicht gegeben. Mit Alice im Wunderland ist Tim Burton eine ansprechende Verfilmung der Bucher gelungen. Für meinen Geschmack fehlt dem Film jedoch das gewisse etwas und trotz einem so fantasievollen Regisseur wie Burton es ist, mochte bei mir der Funke nicht so wirklich überspringen. Dafür wirkt das Geschehen einfach etwas zu gehetzt und hat Schwächen im Timing. Schade, mit etwas mehr Feinschliff wäre dies sicherlich zu vermeiden gewesen. |
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Meine Wertung: 6 von 10 Punkte |
Action | Humor | Spannung | Anspruch |
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| BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 12.05.2010 - 08:47 Uhr: Die neue Verfilmung des Alice Stoffes ist optisch sicherlich ein Leckerbissen und auch die Schauspieler wissen eigentlich alle zu überzeugen, aber leider fehlt es dem Film an Witz und Tiefgang. Gelangweilt hab ich mich jetzt nicht gerade, aber ich habe ich mich auch schon besser unterhalten gefühlt. Irgendwie fehlte dem Film einfach das gewisse Etwas. Alles in allem für mich wohl ein typischer (wenn auch von der durschnittlicheren Sorte) Tim Burton Film - ein mal anschauen reicht mir hier voll und ganz! Meine Wertung: 6 von 10 Punkte |
| chandler245 hat den Film gesehen und schreibt am 30.07.2010 - 10:53 Uhr: Auf Blu Ray gesehen, aber leider bin ich ganz schön enttäuscht. Der Humor ging nicht an mich, teilweise fand ich die Effekte schwach und die Story.....laaaaaaaangweilig....ohne große Highlights. Der Film hat schon einige tolle kleine Ideen, aber im Wunderland hätte ich mir mehr wunder gewünscht...schade, hatte mich echt gefreut;( Meine Wertung: 4 von 10 Punkte |